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Garou - Mark of the Wolves

Garou - Mark of the Wolves

Genre:Beat'em Up
Herstellungsjahr:2001
Hersteller:SNK


Nach sieben Folgen FATAL FURY, in Japan auch bekannt unter dem Titel GAROU DENSETSU, ist endlich Schluß für die alte Riege um Terry und Andy Bogard, Joe Higashi, Bouny Mai Shiranui und ihren ewigen Widersacher Geese Howard. Doch halt - nicht für alle : Der letzte Wolf Terry Bogard reist zusammen mit Rock, dem Sohn von Geese, zum neuen KING OF FIGHTERS Turnier, um es mit der Next-Generation an SNK Kämpfern aufzunehmen.

Und diese Kerle und Damen überzeugen auf der ganzen Linie. Beat'em Up Fanatiker werden mit dem ersten Blick sofort erkennen, daß die beiden koreanischen Brüder Kim Dong Hwan und Kim Jae Joon ihre Tae-Kwon-Do Moves von Altmeister Kim Kaph Wan geklaut haben, die Specials übernommen haben und ihr Arsenal mit einigem Neuem ergänzt haben. Auch sofort ins Auge stechen dürfte, daß Marco Rodriguez genauso wie der erste Obermotz mit dem aus ART OF FIGHTING bekannten Kyokugenryu Karate Stil kämpft. Rock hat natürlich fleißig mit Terry, der diesmal auf sein Cap verzichtet, trainiert und seinen Rising-Tackle abgeguckt. Der kleine Gnom und Witzbold Hokutomaru, der den Shiranui-Ninja Stil imitiert, lockert mit seinen kindischen Aktionen das martialische Beat'em Up Szenario etwas auf.

Die restlichen Charaktere sind SNK-Standard gemäß wieder einmal allererste Sahne. Die leckere Piratenbraut B. Jennet, die nicht nur gut aussieht, sondern auch extrem trinkfest zu sein scheint, das Kung-Fu As Gao mit seiner schönen Stage bei den Barbaroi Wasserfällen und auch das Anime-Chick Hotaru zeugen mal wieder von feinster SNK Kunst. Auch die Stages, diesmal mit kleinen Intros à la LAST BLADE versehen, sind mit einzelnen Ausnahmen, zum Beispiel dem Wrestling Ring, vortrefflich gelungen und mit vielen Animationen - auch riesigen Sprites - gespickt. So schöne Schauplätze wie die Barbaroi Wasserfälle, das Manöverfeld und das Piraten U-Boot hat noch kein FATAL FURY gesehen. Die Stages können durchaus mit dem Niveau aus KING OF FIGHTERS und LAST BLADE mithalten. Da und dort fehlt es halt noch ein bißchen an Detailverliebtheit. Außer der Kolorierung tut sich in den Stages im Verlaufe der Runden ziemlich wenig. Dafür bietet GAROU - MARK OF THE WOLVES diesmal die besten Animationen des gesamten 2D Beat'em Up Genres. Bei Specials und Super Moves flattern die edlen Outfits im Pyrotechnik Explosionsspektakel - alle Bewegungen, vor allem die Pre- und Afterfight-Posen sind perfekt gestylt. Auch kann GAROU mit sage und schreibe drei verschiedenen Game Intros aufwarten.

Der Sound darf da natürlich nicht zurückstehen. Jeder Kämpfer hat neben einer eigenen Stage auch ein persönliches, fetziges und melodiöses Musikstück von Top-Qualität bekommen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Robert Miles Trance-Remix von Rock Howard.

Auch bei Gameplay haben die Entwickler von SNK versucht, neue Akzente zu setzen. Neben den aus den alten FATAL FURY Teilen bekannten S- und P-Power-Moves kommen nun das Top-System und Just Defended zum Einsatz. Blockt man einen Angriff erst im letzten Augenblick, wird man mit einer kleinen Aufstockung der Lebensenergie belohnt. Taktisch sehr schön, kann allerdings auch von den Gegnern ausgenutzt werden. Im Top-System wählt man zu Beginn ein bestimmtes Drittel seines Lebensbalkens aus, der stets markiert bleibt. Kommt man während des Kampfes dort hin, besitzt man einen Tick bessere Angriffskräfte, erholt sich schneller von gegnerischen Treffern und hat zudem noch einen Top-Move in petto. Außerdem wird zum ersten Mal in der Serie nicht mehr auf zwei Ebenen geprügelt. Der Schwierigkeitsgrad zieht nach dem dritten Kampf ganz schön an, so daß auch alte Beat'em Up Hasen sich diesmal wärmer anziehen sollten. Die Schwachpunkte der jeweiligen Gegner müssen gefunden und ausgenutzt werden, ansonsten gewinnt man keinen Blumentopf. Trotzdem ist GAROU - MARK OF THE WOLVES ein sehr ausgewogenes Beat'em Up und holt sich für mich persönlich die Krone des Genres.

Die Umsetzung von GAROU - MARK OF THE WOLVES auf die Dreamcast aus dem Jahr 2001 kann sich wirklich sehen lassen. Was die Entwickler von SNK alles auf das GD ROM ist schon toll. Zwei neue Kämpfer geben sich die Ehre und fast alle Animationsphasen wurden hinüber gerettet. Wenn dieser Standard so auf der Dreamcast beibehalten wird, kann ich vielleicht meine Vorurteile gegenüber Neo Geo Konvertierungen revidieren. Der Soudn kracht und die Steuerung ist sauber und präzise gestaltet. So steht dem Beat'em Up erster Klasse nichts im Wege. Wer ein Dreamcast besitzt und auf knallharte Prügeleien steht kommt um GAROU - MARK OF THE WOLVES einfach nicht herum.

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 5758
System: Sega Dreamcast
  

 
Posted by Anonymous on Oct 15, 2004 - 02:26 AM
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Posted by Anonymous on Sep 17, 2004 - 10:52 PM
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