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The Jetsons - Legend of Robotopia

The Jetsons - Legend of Robotopia

Genre:Adventure
Herstellungsjahr:1990
Hersteller:Microillusions


Diesmal steht ein Adventure über eine der erfolgreichsten amerikanischen Cartoon Familien, den Jetsons, auf dem Speiseplan. Eins gleich vorneweg, bei THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA sollte man nicht zuviel erwarten, schließlich spricht das Spiel eine eher jüngere Zielgruppe an. Nachdem die letzte Folge der TV Serie Familie Feuerstein (The Flintstones) im amerikanischen Fernsehen gelaufen war, folgte auch schon die Nachfolgeserie aus den Hanna Barbara Studios. Die Jetsons (bei uns wenn ich mich nicht irre auf SAT1) setzen die Familie Feuerstein Tradition fast nahtlos fort. Einziger Unterschied ist allerdings, daß das Geschehen hier nun in einer fernen Zukunft angesiedelt ist. Diese Welt bietet natürlich allerlei High-Tech Komfort. Die Probleme von George, dem Familienoberhaupt, sind aber die gleichen wie bei Fred Feuerstein : zu viel Arbeit, zu viel Familie, einen cholerischen Chef und zu wenig Geld. Die Jetsons gehören trotz ihres Alters, die Erstausstrahlung liegt jetzt auch schon wieder einige Jahrzehnte zurück, zu den Evergreens. Mit THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA haben die Entwickler von Microillusions ein kleines nettes Adventure geschaffen und so auch diese TV Familie auf die Computermonitore portiert. Das Spiel ist für Amiga, Atari ST und Personal Computer erschienen. Nicht verwechseln sollte man THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA mit THE JETSONS auf dem NES bzw. Famicom, welches keine Adventure sondern eher ein Geschicklichkeitsspiel ist.

Die Firma Microillusions ist ja eigentlich nicht besonders bekannt für wirklich ausgereifte Spiele, aber THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA gehört doch eher zu ihren bessern Produkten. Das Adventure wird mit Hilfe der Maus und einigen Icons gesteuert, so daß man von einem gewissen Komfort sprechen kann. Die Grafik des Spiels wird stark comicbetont dargestellt was ja natürlich stark am TV Vorbild liegt. Die Stimmung der TV Serie wurde bei THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA sehr gut eingefangen und bei jedem Bild auf dem Monitor fühlt man sich sofort daran erinnert.

Wie bereits schon angedeutet ist die Hauptfigur bzw. das Alter Ego von THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA das Familienoberhaupt George Jetsons mit all seinen Problemen, die es zu lösen gilt. In den Nebenrollen treten seine bessere Hälfte Jane, seine Kinder Elroy und Judy und natürlich der Familienhund Astro auf. Eines schönen Tages nehmen die Dinge ihren Lauf. George verschläft nämlich und kann somit nicht mehr pünktlich zur Arbeit erscheinen. Mr. Spacely, sein Chef ist darüber äußerst erbost und ruft sofort über das Visiphon, eine Weiterentwicklung des Telefons mit eingebauten Monitor, an. Mr. Spacely macht unseren George tüchtig zur Schnecke und droht ihm mit der fristlosen Kündigung. Erst als George auf den Knien um Vergebung und Gnade bettelt hat dieser kleine Choleriker ein Einsehen. Für diese Gunst muß George sich aber bereit erklären einen heiklen Auftrag für seinen Chef auszuführen. Mr. Spacely hat gemeinsam mit einigen anderen Investoren, einen großen Teil seines Kapitals auf dem großen Urlaubsplaneten Robotopia angelegt. Anfänglich schien auch alles gut zu laufen, doch plötzlich blieben die Touristen aus und nun steht das investierte Geld auf dem Spiel. Niemand weiß etwas, aber irgendetwas Merkwürdiges hat sich auf Robotopia ereignetet. Da George keinen Wahl hat, nimmt er den Auftrag an und macht sich daran die Rätsel von THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA zu lösen.

THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA beginnt im Schlafgemach von George Jetson. Nachdem er sich angekleidet hat, sollte man als erstes die Schublade des Nachttischs öffnen und die Kreditkarte an sich nehmen. Ganze 2.500 Space Dollar kann George im weiteren Verlauf verpulvern. Aber Vorsicht, diese Summe ist nicht viel in einer Welt in der alles seinen Preis hat. Danach sollte man das Zimmer der Tochter Judy besuchen. Sie hat sich als typische Tochter den Familienwagen ausgeliehen. Die Schlüssel hierzu findet man einfach auf dem Boden liegend. Wer will kann auch noch das Make Up Zeug mitnehmen, wer weiß schon, wozu es einmal nützlich sein könnte. Auch die ebenfalls am Boden herumliegenden Zeitschriften und Magazine sollte man einsammeln. Für Freunde von Kuscheltieren empfehle ich die Mitnahme des Teddybärs, der auf dem Bett liegt.

Auch die anderen Räume der Wohnung sollte man untersuchen. Dabei sollte man aber nicht zu viel Zeit vertrödeln, denn Mr. Spacely ruft über das Visiphon in bestimmten Zeitabschnitten an und drückt seine Ungeduld recht heftig aus. In der Küche trifft man auf Rosie den Haushaltsroboter, die uns jedoch nicht viel mehr als Kaffe und Frühstück bieten kann. Im Wohnzimmer wird George noch einmal fündig. Dort steht nämlich sein Reisekoffer und darin befindet sich wiederum seine Armbanduhr. Der Koffer ist sehr nützlich, denn das Inventory bei THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA ist begrenzt. Aber mit dem Koffer kann man den einen oder anderen Gegenstand mehr mitnehmen. Nun wird es aber Zeit für George das Haus zu verlassen, wenn er nicht doch noch arbeitslos werden will. Vor dem Haus parkt sein Gefährt, eine Art Mini-Jet. Damit begeben wird uns auf dem kürzesten Weg zum Büro von Mr. Spacely. Das Starten und Landen funktioniert automatisch aber mit dem Befehl "Turn Around" kann man Richtungsänderungen vornehmen. Um ein bestimmtes Gebäude anzusteuern zu können, muß man dieses einfach zweimal anklicken. Mr. Spacely, mir wird der Kerl immer unsympathischer, wartet schon ungeduldig und händigt George nach einem kurzen Wortgeplänkel ein Flugticket nach Robotopia aus. Also geht es sofort auf zum Spaceport und von dort aus mit einem Raumschiff nach Robotopia. Dort angekommen unterhält man sich erst einmal mit einem Informationsroboter. Danach checkt man im von Spacely und Co. erbauten Hotel ein. Hier kann man schon einiges über die Vorgänge auf Robotopia erfahren, denn der Rezeptionsroboter ist äußerst gesprächig. Mit dem Fahrstuhl geht es nun nach oben, wo man auf einen ziemlich verschrobenen Professor trifft. Der werte Herr ist aber auch nicht faul und berichtet George gerne über seine Beobachtungen. So kann man sich langsam ein Bild von THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA machen. Die Avorigibots, ein unzivilisierter, angriffslustiger Eingeborenenstamm, haben eine große Mauer auf dem Planeten errichtet. Dieser Wall ist den Freebots ein Dorn im Auge und so machen diese sich wiederum daran die Mauer Stück für Stück einzureißen. Folge davon ist eine Menge Staub, der Luft und Wasser verschmutzt. Nun wissen wir also, warum die Touristen ausbleiben. Doch damit ist es nicht getan, schließlich muß George dafür sorgen, daß wieder Ruhe in das einstige Urlaubsparadies einkehrt.

So weit, so gut. Mehr will ich eigentlich nicht mehr über die eigentliche Handlung verraten. Genauso wie die Geschichte sind die anderen Kriterien bei THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA durchweg eher als durchschnittlich zu bewerten. THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA ist komplett icongesteuert. Man hat nirgends eine Möglichkeit Text einzugeben. So verläuft das Spiel stark nach dem Try & Error Prinzip. Dies würde bei einiger Originalität der Hintergrundgeschichte kein großes Problem darstellen, aber bei diesem Simplissmus wirkt sich das durchaus negativ aus. Gute Beispiele für solche Adventures sind zum Beispiel SHADOWGATE und DEJA VU von Icom Simulations. Es ist unverkennbar, daß THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA diesen beiden Vorbildern nacheifern will, aber ohne dieselbe Klasse zu erreichen. Vielleicht liegt auch an der angepeilten jüngeren Zielgruppe, daß das Spiel nicht mich überzeugen kann. Grafisch und auch bei der Atmosphäre kann man nicht herummäkeln. Die Steuerung ist einfach und leicht verständlich, trotzdem will einfach kein großes Zockfieber ausbrechen. THE JETSONS - LEGEND OF ROBOTOPIA ist auf alle drei verschiedenen Rechner technisch und spielerisch identisch und somit kann ich das Spiel für keinen der drei wirklich empfehlen.

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2576
System: Commodore Amiga