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Risk

Risk

Genre:Brettspiel
Herstellungsjahr:1990
Hersteller:Leisure Genius


Jeder sollte RISIKO oder auf Englisch RISK als Brettspiel aus dem Hause Parker Brothers kenne. Mittlerweile wird dieser Brettspiel Klassiker vom Avalon Hill Label vertrieben. Bei der Prominenz dieses Klassikers wird es niemanden verwundern, daß es jede Menge Computer Versionen des Spiels gibt. Diesmal schauen wir uns die offizielle Version von RISK aus dem Hause Leisure Genius an. Diese Version erschien für Amiga, Atari ST, Apple Macintosh, Apple 2, Commodore C64 und natürlich den IBM Kompatiblen Personal Computern.

RISK ist ein traditionelles einfaches Strategiespiel, bei dem bis zu sechs Spieler um die Vorherrschaft auf der Erde kämpfen. Sollten nicht ausreichend menschliche Spieler vorhanden sein, übernimmt der Computer die restlichen Plätze. Ziel des Spiels ist es entweder einen bestimmten Auftrag auszuführen oder die ganze Welt zu erobern. Diese ist in sechs Kontinenten, Asien, Afrika, Australien, Europa, Nord- und Südamerika, und zahlreiche Länder aufgeteilt. Ein Auftrag kann zum Beispiel lauten : Erobern Sie alle Länder von Spieler XY. Um dieses Ziel oder die World Domination zu erreichen werden zu Beginn des Spiels alle Länder gleichmäßig unter den Spielern verteilt. Beim Computerspiel geschieht dies per Zufallsgenerator. In allen zugeteilten Ländern, steht zu Beginn jeweils eine Armee. Je nachdem wie die Länder verteilt sind, muß man nun strategisch und taktisch klug agieren. Manchmal ist eine scheinbar gegen den eigene Auftrag, der im übrigen geheim für die Konkurrenz ist, laufende Strategie eine gute Wahl das Ziel dennoch zu erreichen.

Als erstes sollte man sich aber erst einmal darauf konzentrieren eine vernünftige Streitmacht aufzubauen. Hier ist besonders zu empfehlen zu versuchen ein Gebiet, zum Beispiel Südamerika, komplett einzunehmen, da man auf diese Weise sozusagen als Bonus jede Runde weitere Armeen dazu erhält. Ansonsten errechnen sich die Armeen die man pro Runde zusätzlich erhält aus der Anzahl der besetzten Länder. Diese Zahl wird durch drei geteilt und abgerundet, das ergibt die genaue Anzahl an Armeen die man pro Spielrunde dazu erhält. Je nach Spielmodus darf man vor Beginn der ersten Runde oft auch noch 20 zusätzliche Armeen platzieren.

Jetzt kommen wir aber zum Eingemachten. In seiner Runde hat jeder Spieler die Möglichkeit mit seinen Armeen ein anderes Land anzugreifen. Dazu muß man mindestens zwei Armeen einsetzen. Dann wird gewürfelt, je nach Anzahl der angreifenden Armeen mit ein bis drei Würfeln. Der Verteidiger hat nur zwei Würfel zur Verfügung, ist aber systembedingt immer im Vorteil, denn nur die höchsten Würfe zählen, bei Gleichstand verliert der Angreifer. So verliert der Angreifer, wenn er eine Eins und zwei Fünfer würfelt zwei Armeen, wenn dem Verteidiger eine Sechs und eine Fünf gelingen. Wird eine Schlacht gewonnen, verschiebt der Angreifer mindestens eine Armee in das eroberte Gebiet. Wenn man in seinem Zug mindestens eine Provinz erobert hat, darf man eine Karte ziehen. Es gibt vier verschiedene Karten : einen Infanterist, eine Kanone, ein Reiter und die Joker. Hat man drei Karten mit den gleichen Symbolen oder ein komplettes Set unterschiedlicher Karten, kann man diese am Beginn der nächsten Runde gegen zusätzliche Armeen umtauschen. Man darf niemals mehr als fünf Karten auf der Hand haben, natürlich ohne die Auftragskarte gerechnet.

Nachdem RISK nicht auf Dauer langweilig werden soll, haben die Jungs von Leisure Genius natürlich noch alle möglichen Spielarten des Originalbrettspiels eingebaut. Die Variationen der Spielregeln, gehen von der Beschränkung der Zugmöglichkeiten der Armeen bis zur Modifizierung der Angriffsregeln. So kann zum Beispiel bei einem Zweispieler Spiel eine neutrale dritte Partei dazugewählt werden, die nicht angreift dafür aber sehr beherzt verteidigt.

Die Personal Computer Version von RISK ist sehr übersichtlich und bedienungsfreundlich gestaltet, zumal man alle Länder mit einen Blick auf dem Bildschirm hat. Gleiches gilt im übrigen auch für die Macintosh Portierung. Auf den 16-Bitern Amiga und Atari ST ist dies leider nicht ganz so gut gelöst. Denn hier bekommt man immer nur einen Ausschnitt der Weltkarte zu Gesicht. Um andere Regionen des Erdball zu Gesicht zu bekommen muß man mit der Maus scrollen. Dieser Umstand sorgt ab und zu für etwas Verwirrung und kostet Zeit. Die Grafik ist zwar etwas bunter, aber auch sehr viel gröber geraten als auf den persönlichen Rechenknechten. Noch schlimmer sieht es auf den kleinen Systemen aus. Man kann froh sein, daß es zumindest Farben gibt. Von Sound und Musik brauche gar nicht erst anfangen, denn es so etwas gibt es bei RISK einfach nicht. Solcher Schnickschnack wird aber bei diesem Brettspielklassiker auch nicht gebraucht. Dafür ist die Handhabung von RISK sehr gut zu bewerkstelligen. Vor jedem Spielzug bekommt man alle wichtigen Informationen, die man braucht. Hinzu kommt eine tolle Statistik, die über gewonnene und verlorene Kämpfe Aufschluss gibt, wie viele Länder sich im Besitz der einzelnen Spieler befinden und noch so manches mehr. Die Umsetzung von Leisure Genius kann man rundum als gelungen bezeichnen, auch wenn sie vielleicht nicht die kosmetischen Spielereinen bietet, wie man sie heutzutage erwarten würde.

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2334
System: Commodore Amiga