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Star Ocean 2


Genre: RPG
Entwickler: Enix / Tri-Ace
Erschienen: 2000
System: PlayStation

Mit "Star Ocean - The Second Story" geht die Rollenspiel-Reihe von Enix in die zweite Runde. In punkto Gameplay hat sich im Vergleich zum Vorgänger auf dem Super Nintendo nicht wirklich viel getan. Die bekannten Elemente wie das typische Kampfsystem und das umfangreiche Item-Creation-System sind, wenn auch in leicht veränderter und erweiterter Form, wieder vorhanden. Im Gegensatz zum Vorgänger ist "The Second Story" auch außerhalb Japans erhältlich gewesen, in diesem Fall sogar in einer deutschen Übersetzung.


 


Die Story

Claude C. Kenny ist der Sohn von Ronixis Kenny, einem bekannten Helden der förderierten Erd-Streitkräfte. Nachdem er die Akademie abgeschlossen hat, ist der Einsatz an Bord der Calnus, unter dem Kommando seines Vaters, sein erster Einsatz auf einem Raumschiff. Die Mission der Calnus besteht darin, ein mysteriöses Kraftfeld auf dem Planeten Milocinia zu erforschen. Doch alles, was das Außenteam in der Einöde von Milocinia entdeckt, ist eine riesige, scheinbar von innen heraus zerstörte Kuppel, die halb im staubigen Boden versunken zu sein scheint. Unvorsichtig nähert sich Claude einer merkwürdigen Apparatur, während die Untersuchungen des Außenteams noch in Gang sind. Ausgelöst durch einen Zufall aktiviert sich das Gerät. Claude wird von einer unbeschreiblichen Energie erfasst und verschwindet augenblicklich vor den Augen der restlichen Teammitglieder.

Am anderen Ende des Universums, auf einer fruchtbaren und grünen Welt namens Expel, lebt ein junges Mädchen namens Rena Lanford. Seltsame Dinge sind in letzter Zeit auf Expel geschehen. Nachdem ein riesiger Metorit die Stadt Eluria auf dem Kontinent El zerstört hat, wird die einst friedliche Welt von Naturkatastrophen und Krieg heimgesucht. Die Tiere auf El verwandeln sich in aggressive Monster und breiten sich unglaublich schnell über den gesamten Planeten aus. Doch die Menschen von Expel haben eine letzte Hoffnung: In einer uralten Legende heißt es, dass in einer Zeit, in der diese Welt von Tod und Verderben bedroht ist, ein Held erscheinen wird, ein Krieger in seltsamem Gewand, der ein Lichtschwert besitzt und die Welt vor dem Untergang bewahren wird.
Von klein auf kennt Rena die Legende des Kriegers. Und als im Shingo-Wald in der Nähe ihrer Heimat plötzlich ein fremder Junge auftaucht, der nicht weiß wo er ist, seltsame Kleidung trägt und das erschrockene Mädchen mit einer Waffe aus gleißendem Licht vor einem gefährlichen Monster rettet, ist Rena sich sicher: Claude ist der Krieger aus der Legende.

Das Schicksal hat zwei Menschen am Rande des Universums zusammengeführt. Bevor Claude auf die Erde zurückkehren kann, wird er das Rätsel um das Schicksal von Expel lösen müssen. Doch der Weg dahin führt über Expel hinaus, bis in die Weiten des Weltalls und in die Vergangenheit seiner neuen Begleiterin, Rena Lanford, die ihr ganz eigenes Geheimnis noch zu lüften hat...


Zu Anfang kann man sich aussuchen, ob man lieber in der Rolle von Claude oder Rena spielen möchte. Abhängig davon ändert sich der Spielverlauf und können andere Charaktere in die Party aufgenommen werden.


Das Gameplay

Auf den ersten Blick spielt sich "Star Ocean - The Second Story" wie viele andere RPG's dieser Zeit. Auch wenn es, vor allem nach dem Intro-Movie, wie ein Science Fiction aussehen mag, Star Ocean bleibt auch im zweiten Teil ein Fantasy-Rollenspiel. Die Welt von Expel erinnert an klassische Rollenspielwelten, moderne Technik gibt es auf Expel noch nicht (weswegen Rena ja auch Claudes Photonen-Gewehr für ein Lichtschwert hält), trotzdem tauchen im Spiel mehrfach Fahrzeuge und ähnliches auf, die viel moderner wirken als es die Handlung vermuten lässt. Überhaupt passt die Story an vielen Stellen des Spiels nicht so recht zusammen und ist im Großen und Ganzen recht detailarm, so dass Fans komplexer Erzählungen im Stil von "Final Fantasy 7" oder "SaGa Frontier 2" nicht so Recht auf ihre Kosten kommen. Dazu kommt leider noch, dass die deutsche Übersetzung sehr zu wünschen übrig lässt, so dass man häufig geneigt ist, längere Dialoge einfach "durchzudrücken" um mit dem Spiel weiter machen zu können.



Die Welt von Expel präsentiert sich in solider CG-Optik


Die Stärke dieses Spiel liegt definitiv im eigentlichen Gameplay. Die Kämpfe, die einen Großteil des Spiels ausmachen, sind von Anfang an sehr anspruchsvoll. Ohne eine sorgfältig zusammengestellte Ausrüstung, eine geeignete Strategie und letztendlich auch ausgiebiges Leveln in einfacheren Gebieten muss man schnell vor der schieren Übermacht der Gegner kapitulieren. Im Kampf kontrolliert man, wie auch im Vorgänger, immer nur einen Charakter, so dass man die restlichen bis zu drei Mitstreiter der KI überlassen muss. Da die Kämpfe sehr schnell und, wieder dem Stil der Reihe folgend, in Echtzeit ablaufen, und man zusätzlich häufig nur einen Ausschnitt der Kampfarena um seinen Charakter sieht, verliert man zudem schnell die Übersicht, was einiges an Übung und Konzentration bei den Kämpfen erfordert.



Das Item-Creation-System ist ebenfalls aus dem Vorgänger entnommen und auf jeden Fall ein Markenzeichen von "Star Ocean". Bei jedem Level erhalten die Charaktere Fertigkeiten-Punkte, mit denen sie dann Gegenstände erstellen können, die entweder angelegt oder im Kampf eingesetzt werden können. Die Fertigkeiten reichen dabei von Kochen über Metallarbeit und Verfassen bis hin zu ausgefallenen Ideen wie dem Herbeirufen eines riesigen Häschens, mit dem man dann auf der Weltkarte herumreisen kann. Zusätzlich erhöhen viele Fertigkeiten bestimmte Attribute der Charaktere oder sind sogar reine Kampffertigkeiten, so dass interessierte Spieler viel Zeit in die Verteilung der Fertigkeiten-Punkte investieren können.



Ein Blick ins Statusfenster überrascht auf den ersten Blick nicht. Leider verrät weder die Anleitung noch das Spiel, wofür die Abkürzungen stehen. Die richtige Auswahl der Fertigkeiten erfordert einiges an Planung.


"Star Ocean - The Second Story" ist in erster Linie anspruchsvoll. Für diejenigen, denen es noch nicht anspruchsvoll genug ist, gibt es sogar noch zwei höhere Schwirigkeitsgrade freizuspielen, die aber endgültig nur absoluten Level-Enthusiasten zu empfehlen sind. Die Menge an verschiedenen Gegenständen sowie deren Verwendungsmöglichkeiten erinnern an moderne MMORPGs und bieten, zusammen mit den zahlreichen Fertigkeiten sehr viele Möglichkeiten, dieses Spiel zu spielen. Abhängig davon, wie man sich an verschieden Stellen im Spiel verhält, gibt es dann über 80 verschiedene End-Szenarien. Da diese sich aber jeweils auf eine einzelne Szene mit ein paar Zeilen Text beschränken, rechtfertigen sie alleine nicht, das gesamte Spiel zig mal durchzuspielen.



Die Grafik

Die Grafik des Spiels besteht zum größten Teil aus computergerenderten Hintergründen und 2D-gezeichneten Charakteren. Das Landschaftsdesign erinnert ein wenig an "Final Fantasy 7", wenn auch mit weniger Liebe zum Detail. Das Charakter-Design kommt meiner Meinung nach nicht an den Vorgänger heran. Das größte Problem dabei ist, dass die Perspektive der Landschaft meist völlig frei gewählt ist und nicht an der Perspektive der 2D-Charaktere orientiert ist. Das führt häufig dazu, dass sämtliche Spielfiguren entweder unnatürlich klein wirken oder flach auf dem Boden zu liegen scheinen.
Die Kämpfe laufen in einem etwas gewöhnungsbedürftigen 2D-3D-Mix ab, bei dem lediglich die Kampfarena und einige Zaubereffekte 3D sind. Die Grafik bleibt dabei aber weit hinter den Möglichkeiten der Konsole zurück.



Solche Einstellungen hätte man meiner Meinung nach vermeiden sollen.


Der Soundtrack

Die musikalische Untermalung des Spiels hat ihre Höhen und Tiefen. Neben einigen schönen Themen, vor allem der Oberweltkarte "Field of Expel", dem Thema aus der Hoffmann-Ruine "Pyroxene" und einigen Städtethemen, die alles in allem einen soliden, wenn auch nicht herrausragenden Soundtrack ausmachen, gibt es leider auch einige Stücke, die einfach viel zu kurz -stellenweise unter 1 Minute- und zudem sehr nervig sind, so dass man am liebsten die Musik ganz ausschalten möchte. Alles in allem ist der Soundtrack damit bestenfalls Durchschnitt, wahrscheinlich darunter.


Fazit

Für Fans des Genres definitiv eine Empfehlung, und für die, denen Final Fantasy und Co. zu einfach ist, ein absoluter Tipp. Einen Punkt Abzug gibts jeweils für die Grafik, den Soundtrack, und die schlechte Übersetzung, macht alles in allem 7/10 Punkte in der Bewertung.

 


Added:  Friday, December 29, 2006
Reviewer:  Santhor
Score:
hits: 16605
System: Sony Playstation
  

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