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Breath of Fire 4

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Capcom
Erschienen: 2000
System: Sony Playstation

Breath of Fire 4 ist der letzte Teil welches für die Playstation erschienen ist. Capcom schaffte auch mit dem vierten Teil die Geschichte spannend und mitreisend weiter fortzusetzen. Das interessante an der Story ist, dass sie jede Menge Veränderungen im Verhalten der Charaktere bietet. Elina, einer der Prinzessinnen des Königreichs von Windia, ist seit einem Staatsbesuch im Land des feindlichen Empire spurlos verschwunden. Zwischen dem Empire und des Ost-Kontinent des Landes findet zurzeit eine Friedensverhandlung statt deswegen kann keine Suchtruppe sich auf die Suche nach der Prinzessin machen. Elinas Schwester Nina und ihr treuer Woren Krieger namens Cray übernehmen selbst die Aufgabe und machen sich auf den Weg die Prinzessin zu finden. Als sie jedoch mit ihrem Sandflieger eine riesen große Wüste durchqueren, werden sie plötzlich von einen riesigen Sanddrachen angegriffen und landen zu guter letzt in einer leeren Gegend. Da ihr Sandflieger so ziemlich beschädigt ist, macht sich Nina alleine auf die Suche nach einigen Teilen damit Cray den Sandflieger reparieren kann. Plötzlich rutscht sie eine tiefe Sandschlucht hinunter wo sie einen unsichtbaren Drachen entdeckt, der sich jedoch in einen jungen Mann wieder zurückverwandelt…


Mit dem dritten Teil der Serie hat Capcom bereits viele Rollenspiel Fans begeistert. Das Spiel reihte sich damals mit seinen hübschen 2D Figuren und seinem spaßigen Gameplay gleich zu den gelungensten Rollenspiel Titel der Playstation Spiele ein, auch wenn die Besitzer der fürchterlichen deutschen Pal-Version einer ganz anderen Meinung sind. Dies hat sich jedoch geändert denn im Jahre 1999 hat Capcom offiziell die Arbeiten an Breath of Fire 4 für die Playstation bestätigt, welcher zum Schluss im Frühjahr 2000 in den japanischen Märkten erschienen ist. Nach einigen Monaten und vielen Verschiebungen durften am 14. November 2000 auch die amerikanischen Rollenspieler in den Genuss von Breath of Fire 4 kommen. Paar Monate später erschien der vierte Teil auch in Europa welches allerdings wieder eine schlechte PAL-Anpassung geboten hat. Ich habe mir die US-Version geholt von daher kann ich diese eher empfehlen als die Pal Version.


Wie man es schon aus den Vorgängern kennt, übernimmt der Spieler auch hier die Rolle von den kleinen Jungen namens Ryu welcher die Gene eines Drachens besitzt. Überraschender Weise beginnt hier die Story ein wenig spannender als bei den Vorgänger. Eine der Prinzessinnen des Königreichs von Windia, ist seit einem Staatsbesuch im Land des feindlichen Empire spurlos verschwunden. Da zurzeit zwischen dem Empire und des Ost-Kontinent des Landes eine Friedensverhandlung stattfindet, kann sich deswegen keine Suchtruppe auf die Suche nach der Prinzessin machen. Elinas Schwester Nina und ihr treuer Woren Krieger namens Cray übernehmen jedoch selbst die Aufgabe und machen sich auf den Weg die Prinzessin zu finden. Als sie jedoch mit ihrem Sandflieger eine riesen große Wüste durchqueren, werden sie plötzlich von einen riesigen Sanddrachen angegriffen und landen zu guter letzt in einer leeren Gegend. Ich finde die Geschichte im Gegensatz zu dem Vorgänger irgendwie spannender und abwechslungsreicher erzählt. Die einzelnen Schicksale der Hauptpersonen können so richtig den Spieler fesseln. Die Dialoge sind übrigens einfach und sehr verständlich geschrieben. Was jedoch interessant an der Geschichte ist, dass Ryu nicht alleine als ein Held da steht. Von Zeit zu Zeit übernimmt der Spieler in kleinen Abschnitten die Rolle des mysteriösen Fou-Lou, dessen Identität und Verbindung zu Ryu im Laufe des Spieles besser erklärt wird. Dies erinnert stark an die Einlagen mit Laguna Loire und Squall Leonheart aus Final Fantasy 8. Die beiden Geschichten arbeiten sich so von Spielstunde zu Spielstunde zueinander, und entwickeln sich dabei zu einer netten Storyline mit überraschenden Wendungen, die dem Spieler so richtig in Spannung versetzen und für ein Weiterspielen motivieren. Ich finde zwar die Geschichte ein wenig subtiler wenn man es mit den Final Fantasy Spielen vergleicht, dafür aber entsteht noch zusätzlich eine sehr intensive Atmosphäre im Spiel die den Spieler von erster Minute fesseln wird. Ich finde Capcom hat eine solide Fortsetzung der Breath of Fire Geschichte erschaffen.


Neben der abwechselnder Storyline erinnert das Konzept am Anfang stark an Breath of Fire 3. Der Spieler steuert wieder den kleinen Ryu durch eine isometrische Polygon Welt, die von gezeichneten Bitmap Figuren bevölkert wird, trägt Duelle in einem spaßigen Kampfmodus aus, erforscht hübsch gestaltende Dungeons und entdeckt eine große Anzahl von Mini Spielen. Jedoch wird schon nach kurzer Spielzeit klar, dass die Entwickler bei Capcom in so ziemlich jeden Bereich mehr oder minder große Verbesserungen eingebaut haben. Die erste Neuerung gegenüber den dritten Teil ist, dass es nun wieder einen einzelnen Kampfmodus gibt. Haben sich im Vorgänger die Charaktere bei einem Zufallskampf einfach mitten im weitläufigen Dungeon hingestellt und losgekämpft, wird jetzt nach einem so genanten Verwisch Effekt und kurzer Ladezeit ein eigener Kampfbildschirm eingeblendet. Außerdem haben die Designer die Dungeons sowie die Städte viel komplexer gestaltet. Wo die Gebiete in den dritten Teil noch durch geräumige Gänge und breite Wege bestimmt wurden, sind bei Breath of Fire 4 nun enge Brücken Konstruktionen, aufwendig verbundene Plattformen und knifflig aufgebaute Höhlen die das Spiel deutlich abwechslungsreicher gestalten. Da die Kampfgebiete noch zusätzlich einige knifflige Rätsel bieten, erinnern die Dungeons stark an Sonys Meisterwerk Wild Arms 2. Ich persönlich finde das einfach genial denn im Vergleich zu anderen aktuellen Rollenspielen, in denen die Dungeons so gesehen zu reinen Kampfarenen degradiert wurden, ist die Abwechslung zwischen den Schlachten und zwischen den Rätseln einfach einzigartig. Neben einer packenden Story und einen wunderschönen Leveldesign gehört der Kampfmodus bei einen Rollenspiel ebenfalls zu den wichtigsten Elementen. Meiner Meinung nach hat Capcom hier eine gute Arbeit geleistet. Am Anfang erinnern die Kämpfe bis auf die anders gestaltenden Menüs stark an Breath of Fire 3 allerdings ist das nur am Anfang der Fall den mit der Zeit wird der Spieler von einigen Verbesserungen wirklich überrascht. So kann der Spieler zum Beispiel jederzeit durch einen Tastendruck Informationen zu jedem euer Gegner abrufen, und sich über ihre Schwächen, Erfahrungspunkte, Geld, Kraftpunkte und mitgeführte Utensilien informieren.


Bei den Endgegnern wird natürlich keine komplexe Taktik verraten da es sonst viel zu einfach wäre, aber ich finde diese kleine Hilfestellung ist trotzdem als eine klasse Idee. Eine weitere Neuheit ist das interessante Feature, wo der Spieler im Kampf seine Charaktere jederzeit auswechseln kann. Es können zwar nur drei Charaktere mit in den Kampf genommen werden, doch die restlichen, der maximal sechs Charaktere, sind damit nicht automatisch vom Kampf ausgeschlossen, sondern warten im Hintergrund von wo aus die Helden nicht angreifen können und dabei ihre Magiepunkte wiederherstellen. Es kann aber auch vorkommen das die Charaktere automatisch eine Aktion wie zum Beispiel, einen Charakter heilen, einen Gegner angreifen oder sogar einschlafen, ausführen allerdings passiert das ziemlich selten im Kampf. Wenn der Spieler die Befehle im Kampf eingibt, kann er wie schon gesagt jederzeit zwischen allen verfügbaren Charakteren wählen. Hat man sich für drei Partymitglieder entschieden, kämpfen sie dann in der aktuellen Runde, und man kann die nächste Runde mit komplett anderen Charakteren beginnen. Das Auswechseln der Charaktere ist allerdings nicht nur zum Spaß da sondern auch entscheidend für eine gute Taktik. Man kann zum Beispiel stark verletzte Charaktere nach hinten tun und die dadurch in Ruhe heilen lassen oder auch die Party immer nach den Schwächen der Gegner ausrichten. Ich finde dieses Konzept echt klasse da es viele Möglichkeiten bei der Kampfgestaltung bietet. Außerdem bietet Breath of Fire 4 ein Kampfspiel ähnliches Combo System, mit dem man so ziemlich alle Zauber und Spezialangriffe zu verschiedenen Kombinationen verbinden kann und dadurch teils sogar neue Spezialmoves erlernen, die dem Spieler normalerweise gar nicht zur Verfügung stehen. So entsteht zum Beispiel die Kombination von einen Feuer und Windzauber ein flammendes Inferno. Außerdem werden verschiedene Heilzauber dank des Combo Systems in ihrer Wirkung verstärkt. Das Combo System bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Ansonsten kann man von fast jedem Gegner einen Speziallangriff erlernen indem man sich zur richtigen Zeit im Kampf deckt. Ich finde Capcom aht mit Breath of Fire 4 ein klasse Kampfsystem erschaffen welches komplex, gut durchdacht und mit vielen wunderschönen Animationen gestaltet wurde.


Als nächstes bietet Breath of Fire 4 einige interessante Besonderheiten. Im Spiel findet sich eine große Anzahl an Mini Spielen, die dann unverhofft auftauchen, die Geschicklichkeit oder das Reaktionsvermögen des Spielers fordern und für ein wenig Abwechslung sorgen. Außerdem bietet das Spiel einen interessanten Bonus-Modus wie das bekannte Angeln oder die Feenstadt die man wieder mit vielen Feen bewohnen kann. Im Vergleich zu der Feenstadt aus dem Vorgänger bietet diese Feenstadt wesentlich mehr Möglichkeiten. So kann man sich zum Beispiel in den malerischen Angelplätzen selber eine gute Stelle zu Auswerfen der Rute aussuchen, und im Feendorf richtig niedlichen Zusatz Modes wie einen Music Player, eine Artwork Galerie oder sogar einen Tanztempel aussuchen. Was allerdings ein wenig anders ausgefallen ist, ist die Weltkarte, die sich diesmal als richtige Karte mit vordefinierten Wegen anzeigen lässt. Während des Spiels kann man nicht nur bestimmte Wege zu Städten und Kampfgebieten freischalten, sondern auch bestimmte Abkürzungen und Abzweigungen zu geheimen Plätzen von denen es wirklich jede Menge im Spiel gibt. Dadurch gibt es immer wieder neue Geheimnisse zu entdecken. Auf der Weltkarte gibt es übrigens wieder die optionalen Zufallskämpfe. Es erscheint also über den Kopf des Hauptcharakters ein Rufzeichen wo ihr in dem Fall ein Gebiet betreten könnt. Dort finden sich immer ein Gegenstand und natürlich die Zufallsbestimmten Kämpfe. Außerdem kann man jederzeit wie auch schon bei den Vorgänger einen Camp aufschlagen, die Charaktere heilen, sich über die aktuellen Geschehnisse zu unterhalten oder auch die gelernten Gegner Fähigkeiten untereinander auszuwechseln. Technisch gesehen kann man Breath of Fire 4 auf jeden Fall als gelungen bezeichnen. Wie bereits schon erwähnt besteht die Grafik aus isometrischem Polygon Umgebung und gezeichneten Bitmap Figuren. Die große Polygon Welt ist wie gewohnt sehr sauber ausgefallen, die sehr abwechslungsreichen Settings wurden wirklich perfekt zusammengebaut und lassen auch beim starken Scrollen oder bei Drehungen keine Grafikblitzer erkennen. Dabei gibt es so viele Details zu entdecken, dass die ganze Polygon Welt sehr gut mit den gezeichneten Figuren zusammenpasst. Ich finde das vor allem deswegen genial, weil die Figuren wirklich wunderschön animiert sind. Ich wirklich selten ein Rollenspiel erlebt, welches so fein gezeichnete animierte Charaktere bietet.


Aber nicht nur die Grafik sondern auch der Soundtrack gehört mit zu den besten die ich in meinem Leben gehört habe. Die Musiken variieren zwischen leicht orientalisch und asiatisch angehauchten Stil und sorgen für eine Rollenspiel Atmosphäre der Extraklasse. Die Musiken sind perfekt zum Spielgeschehen angepasst und nerven auch nicht auf die Dauer. Viele der Musiken sind ziemlich traurig komponiert geben dem Spiel allerdings eine sehr intensive Atmosphäre, die den Spieler bis zur letzten Minute vor die Konsole fesselt .Außerdem bietet das Spiel so viele Soundeffekte das man nur staunen kann. Selbst Qualitativ kann der Soundtrack vollkommen überzeugen. Ich persönlich kann den Soundtrack nur weiter empfehlen. Aber auch von der Steuerung kann Breath of Fire 4 vollkommen überzeugen. Der Spieler hat schon nach wenigen Minuten den Hauptcharakter voll unter Kontrolle. Auch hier hat sich Capcom bemüht und ein sehr übersichtliches und schön gestaltendes Hauptmenü programmiert. Schön gemacht sind vor allem die Charakter Portraits die den Charakteren ein wenig Leben im Spiel geben. Es gibt zum Beispiel interessante Gestalten wie den stotternden Schwertkämpfer Scias oder den schizophrenen Roboter Ershin, dessen zynische Kommentare einfach zum lachen bringen. Einfach genial wie man ein komplexes Gameplay mit vielen neuen Ideen und einen wundervollen Charakterdesign entwickeln kann.
Ich finde Breath of Fire 4 ist eines der besten Rollenspiele für die Playstation. Grafisch und musikalisch kann das Spiel vollkommen überzeugen und die Geschichte ist wirklich fesselnd und vor allem sehr intensiv erzählt, so dass man kontinuierlich bis zum Ende in Spannung gehalten wird. Aber auch das gute Level Design sowie der wirklich faszinierende Kampfmodus sorgen dafür, dass Breath of Fire 4 eines der besten Rollenspiele für die Playstation ist. Ein wenig nervig fand ich noch die Encounter Rate, da man schon nach wenigen Schritten von einem Gegner aufgehalten wird. Allerdings ist dass wirklich ein kleiner Kritikpunkt da die Kämpfe so lustig und schön animiert ausgefallen sind, dass man sich immer wieder freut gegen die Gegner antreten zu können. Ein wichtiger Aspekt den ich beinahe vergessen habe, ist der Umfang des Spiels. Das Spiel bietet so viele Geheimnisse und Aufgaben dass ihr Wochen an dem Spiel sitzen werdet. Das liegt vor allem daran, dass die Weltkarte viele geheime Wege freischaltet. Wer also ganz schnell das Spiel durchspielen will, der wird jede Menge Aspekte von Breath of Fire 4 verpassen. Ich finde vom Umfang her kann sich das Spie mit Breath of Fire 2 immer noch nicht messen und ist von der Klasse her nicht so ausgereift, allerdings bietet das Spiel jede Menge Ideen die für wirklich Stunden langen Spielspaß sorgen.


Zusammengefasst ist Breath of Fire 4 eines der besten Rollenspiele für die Playstation. Die Grafik sieht einfach klasse aus und der Soundtrack ist wunderbar zum Spielgeschehen angepasst. Hinzu kommen noch die einfache Steuerung und das umfangreiche Gameplay welches euch nicht so schnell vom Pad loslassen wird. Dank der packenden Story und den vielen neuen Ideen ist Breath of Fire 4 ein Meisterwerk unter den Rollenspielen. Für mich der zweitbeste Teil der Breath of Fire Reihe. Jeder Rollenspiel Fan darf sich dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen.


Written by Rpgmaniac-No1
"LWR" RPGforever

 


Added:  Thursday, May 27, 2004
Reviewer:  Rpgmaniac-No1
Score:
hits: 6836
System: Sony Playstation