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Breath of Fire 3

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Capcom
Erschienen: 1998
System: Sony Playstation

Breath of Fire 3 erschien in Japan mit einer sehr großen Verspätung da die Spielehersteller von Capcom einige Probleme mit der Grafikgestaltung hatten. Allerdings hat sich die lange Pause gelohnt denn Breath of Fire 3 bietet viele Innovativen. Das wunderschöne Charakterdesign und die weitere Fortsetzung der Breath of Fire Story wird jeden Rollenspieler begeistern. Es sind bereits dreihundert Jahre vergangen, als der kleine Drache Ryu in einem riesigen, blauen Kristall eingesperrt wurde und in der dunklen Dauna Mine eingeschlafen ist. Zwei stark aussehende Bergwerksleute entdecken jedoch den großen Kristall und sprengen es in kleine Teile um mit den Ausgrabungen weiter machen zu können. Durch die Wucht der lauten Explosion wacht der kleine Drache jedoch auf. Als die Bergwerksleute den kleinen Ryu angreifen, tötet er die beiden mit seinen starken Feueratem. Als der kleine Drache jedoch lange die Gegend erkundigt, wird er von weiteren Bergwerksleuten mit einem Kran gefangen genommen und mit dem nächsten Zug in die nächste Stadt gebracht. Der kleine Drache schüttelt allerdings so heftig hin und her, dass sein Käfig vom Zug in einen nahe gelegenen Wald fällt wo er sich durch den Sturz in seine Menschliche Gestalt zurückverwandelt. Dort wird er jedoch von hungrigen Wölfen angegriffen die allerdings von einer noch hungrigeren Gestalt verscheucht werden…


Als im Jahre 1995 der zweite wirklich geniale Super Nintendo Teil der Breath of Fire Reihe erschienen ist, hatte Capcom die Serie bei Seite gelegt und sich den aufkeimenden 32-Bit Titeln wie zum Beispiel Resident Evil beschäftigt. Erst im Jahre 1998 durften sich die Rollenspiel Fans auf einen weiteren Teil der Breath of Fire Serie freuen. Capcom schaffte mit Breath of Fire 3 ein weiteres 16-Bit Kultspiel welches jedoch für die Playstation erschienen ist. Man hatte sich richtig bemüht, den Anime Stil der beiden Vorgänger beizubehalten. Deswegen hat sich Capcom auf einen Mix aus Bitmap Charakteren und Polygon Umgebung geeinigt, welche übrigens so ähnlich wie bei Game Arts Rollenspiel Grandia ausgefallen sind.


Die Fortsetzung der Story ist meiner Meinung nach wirklich klasse ausgefallen. Der Spieler schlüpft wieder in die Rolle von Ryu der allerdings vor dreihundert Jahren in einen großen Kristall in der Daunen Mine eingesperrt wurde. Einige Bergwerksleute entdecken jedoch den großen Kristall und sprengen es in einzelne Teile um mit der Ausgrabung weiter zu machen. Allerdings erwacht der kleine Ryu in Form eines kleinen Drachens und töt die beiden Bergwerksleute als sie ihn versuchen anzugreifen. Als der kleine Drache jedoch die Umgebung erkundigt, wird er von weiteren Bergewerksleuten gefangen genommen und mit dem nächsten Zug in die nächste Stadt transportiert. Ryu gelingt es jedoch sich aus dem stabilen Käfig zu befreien wodurch er in ein nahe gelegenes Wäldchen landet. Capcom hat es wirklich geschafft die Story interessant weiter fortzusetzen. Die Dialoge wurden bis zum kleinsten Detail ausgearbeitet. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben und treiben zum größten Teil die Geschichte voran. Oft gibt es auch interessante Szenen wo nicht gesprochen wird und durch Szenen die die Story weiter erzählt wird. Manchmal verläuft die Geschichte etwas langwierig, hält gleichzeitig aber den Spieler in Spannung. Ich finde die Story durchaus gelungen auch wenn sie nicht so abwechslungsreich erzählt wird wie bei den Vorgänger. Sehr erwähnenswert ist vor allem die Grafik die meiner Meinung nach gut gelungen ist. Die technische Qualität von Breath of Fire 3 ist sehr gut, gerade wenn man das fortgeschrittene Alter bedenkt. Die Charaktere sowie auch die Gegner wurden schön gezeichnet und bestens animiert. Vor allem bei den teilweise bildschirmgroßen Endgegnern fühlt man sich besonders als ein großer Anime Fan so richtig wohl. Außerdem kommen noch die sehr detalierte und saubere polygonale Umgebung. Ich finde dadurch entsteht keine große Diskrepanz zwischen den Charakteren und dem Hintergrund. Alles zusammen ist so richtig angepasst. Die isometrische Perspektive ist übrigens nicht frei drehbar und erinnert damit an den Kampfbildschirmen von Teil eins und zwei, was auch wohl beabsichtigt ist, denn dadurch hat man sich einen separaten Kampfmodus eingespart. Doch damit noch nicht alles. Das Spiel bietet noch zusätzlich imposante Zaubersprüche, die den Bildschirm so richtig beben lassen. Solche wundervollen Animationen sieht man nicht oft in Rollenspielen. Vor allem wegen den Zaubersprüchen finde ich es besonders schade, dass Breath of Fire 3 keinen Dual Shock unterstützt.


Soundtechnisch kann Breath of Fire 3 durchaus überzeugen auch wenn die Musik meiner Meinung nach nicht das Wahre ist. Der Soundtrack sorgt auf jeden Fall für die beste Unterhaltung die man sich nur wünschen kann. Ja, aber nicht für eine richtige Rollenspiel Atmosphäre. Die Musiken sind sehr eingängig, des Weiteren bietet das Spiel im Abspann mit dem Lied „Pure Again“ oder mit dem Lied The Champion nur J-Pop vom feinsten. Natürlich wollte man bei diesem Spiel den Anime Stil beibehalten aber man hätte doch wenigstens einige klassischen Stücke komponieren können. Bei dem Vorgänger wurde der Anime Stil beibehalten und man hat die gute alte Rollenspiel Atmosphäre so richtig gespürt. Mit Breath of Fire 2 hat Capcom gezeigt, das sie es besser machen können. Gibt man sich allerdings damit zufrieden, wird dem Spieler eine wirklich gute Unterhaltung geboten. Vor allem die Endgegner Musiken hören sich einfach genial an. Klasse gemacht sind allerdings auch die vielen Sprachsamples, die den Charakteren so richtig Leben einhauchen. Wer bei den Rollenspielen mehr auf leichte J-Pop Musik anstatt auf klassische Musikstücke steht, der sollte sich den Soundtrack nicht entgehen lassen. Die Steuerung von Breath of Fire 3 ist ebenfalls gut gelungen. Der Spieler hat schon nach wenigen Minuten die Charaktere gut unter Kontrolle. Das Hauptmenü ist wunderschön gestaltet und bietet eine gute Übersicht. Im Statusmenü zum Beispiel kann der Spieler wirklich wunderschönen Charakter Portraits bewundern. Ansonsten bietet das Spiel die üblichen Rollenspiel Optionen wie Charaktere ausrüsten, Utensilien einsetzen, Zaubersprüche anwenden, Tasten anders belegen oder auch die Fensterfarbe und Textgeschwindigkeit ändern. Manchmal verliert man bei der Umgebung ein wenig die Übersicht. Das ist allerdings nur halb so schlimm denn mit den R1 und L1 Tasten, lässt sich die Kamera beliebig drehen und verschafft somit eine deutlich bessere Übersicht. Ich finde dass auch die Einsteiger keine Probleme mit der Steuerung haben werden.


Spielerisch kann Breath of Fire 3 ebenfalls überzeugen. Wie bereits schon erwähnt knüpft Breath of Fire 3 an den zweiten Teil an. Der Spieler kämpft wieder in der Gestalt des kleinen Drachenjungen Ryu im Rahmen der spannenden Geschichte durch viele abwechslungsreiche Locations, verschiedensten Städte und Dungeons. Im Laufe des Spiels trifft der Held auf einige wirklich sympathischen Personen wie zum Beispiel der lustige Rei, die niedliche Zwiebel Peco oder der große, starke Garr, die sich natürlich der Gruppe anschließen. Die übermäßig hohe Gegnerfrequentierung aus den zweiten Teil wurde zum Glück gesenkt, allerdings bleiben die Feindkontakte weiterhin zahlreich. Ich finde das ein bisschen nervig da man übertrieben lange durch die Gegner aufgehalten wird und das oft sogar unnötig. Ich finde man sollte bei dem Kampfsystem nicht all zu viel erwarten. Die Kämpfe zählen auf jeden Fall zu den spaßigsten in der Rollenspiel Geschichte und machen auch nach einem langwierigen Dungeon immer noch Spaß. Kommt es zu einen der vielen Zufallsbestimmten Kämpfen, positionieren sich wie bei Chrono Trigger die Charaktere mit dem Gegnern auf dem Bildschirm. Die Kämpfe laufen also rundbasiert und bieten wirklich viel an Abwechslung. Allerdings bieten die Kämpfe nicht die Klasse die man bei dem Vorgänger wirklich erleben konnte. Wie auch der Soundtrack fehlt auch bei den Kämpfen die gute Alte Rollenspiel Klasse. Der Ablauf der Kämpfe ist im Großen und Ganzen gleich geblieben, nur das Interface besteht nun aus einem Kreuz Menü den man zum Beispiel aus Wild Arms kennt. Ich finde man hat mit Breath of Fire 3 mehr Wert auf Spaß und Witz gelegt als auf Klasse und eine gute alte Rollenspiel Atmosphäre. Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, ist das wirklich einfallsreiche Skill-System. Um neue Fähigkeiten und Zaubersprüche zu erlernen geht der Spieler bei einem von vielen Meistern in die Lehre anstatt wie bei dem Vorgänger Experimente mit Schamanen durchzuführen. Es gibt über zehn verschiedene Meister, bei denen ihr euere Charaktere anmelden und je nach Levelaufstieg den Charakteren neue Fähigkeiten beibringen könnt. Man kann einen Charakter mehr als nur bei einen Meister anmelden allerdings ist das meiner Meinung nach ein wenig unsinnig. Allerdings erlernen die Charaktere nicht nur unterschiedliche Zauber sondern es erhöhen sich auch die Werte der Charaktere, wenn sie bei einem Meister angemeldet sind. Je nach Meister sinken oder erhöhen sich die Werte. Ein weiterer Aspekt ist auch so eine Art Feindeskönnen wo die Charaktere von dem Gegner noch zusätzlich weitere interessante Fähigkeiten erlernen können. Aber auch die guten alten Mini Spiele wurden von den Vorgängern übernommen. Im Spiel kann Ryu also auch Angeln und sogar eine kleine Feen Stadt nach gefallen mit weiteren Feen bevölkern. Ansonsten bietet das Spiel noch weitere Mini Spiele wie zum Beispiel einen Brunnen leeren, Tauziehen oder Schiffe rammen. Ich finde dass diese Einlagen den Spielspaß erhöhen und für mehr Abwechslung sorgen. Ich finde das Capcom mit Breath of Fire 3 eines der gelungensten Rollenspiele für die Playstation erschaffen hat. Der abwechslungsreiche Spielablauf und die kunterbunte Grafik werden jeden Rollenspiel Fan begeistern. Leider ist die deutsche Pal Version durch die dicken schwarzen Balken nicht so ganz wie die US Version gelungen. Wer allerdings auf eine gute Anpassung verzichtet, der kann sich auch die deutsche Version besorgen.


Zusammengefasst kann man Breath of Fire 3 zu den gelungenen Rollenspielen zählen. Zwar ist das Spiel nicht in den guten klassischen Stil wie sein Vorgänger gehalten, dafür wurde aber der typische Anime Stil beibehalten. Die kunterbunte Grafik und die gut durchdachte Storyline werden jeden Rollenspieler überzeugen. Die Steuerung ist präzise ausgefallen und der Soundtrack sorgt durch die vielen J-Pop Musiken für jede Menge Abwechslung. Auch wenn das Spiel nicht die Klasse des Vorgängers besitzt, sorgt das Spiel durch die vielen interessanten Ideen für jede Menge Spielspaß. Trotzt der schlechten Pal Anpassung sollte man sich Breath of Fire 3 nicht entgehen lassen.


Written by Rpgmaniac-No1
"LWR" RPGforever

 


Added:  Thursday, May 27, 2004
Reviewer:  Rpgmaniac-No1
Score:
hits: 10461
System: Sony Playstation
  

 
Posted by Djuro on Sep 13, 2007 - 05:39 AM
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kann mir wer sagen wo ich das game auftreiben kann für ps oder für den pc?
 
Posted by Anonymous on Aug 06, 2005 - 02:51 PM
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Hallo, ich kann mich der Meinung nur anschließen. Ich habe BOF 3 mitlerweile schon 7 mal durchgespielt, war aber immer wiedre begeistert. Breath of Fire 4 begeistert vor allem durch seine grafische Verbesserung. da kommt gutes BOF Feeling auf. Eins der besten Rollenspiele seit langem. Ich bin begeistert. Patrick
 
Posted by Anonymous on Jul 19, 2005 - 03:36 PM
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danke
 
Posted by Anonymous on Aug 31, 2004 - 06:58 AM
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Posted by Anonymous on Aug 29, 2004 - 09:48 AM
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