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Splatterhouse 3

Splatter House 3

Genre:Jump'n Run
Herstellungsjahr:1993
Hersteller:Namco


Die japanische Software Firma Namco gehört für mich seit jeher zu den großen Zehn im Spiele Business. Fast alle Produkte der Firma von PAC MAN bis RIDGE RACER sind richtiger Granaten gewesen. Mit der SPLATTER HOUSE Reihe konnte ich mich allerdings nie richtig anfreunden. Da sich spielerisch in den ersten drei Titeln nicht allzu viel tut werde ich es mir erlauben die ganze Chose in einem Aufwasch durchzukauen. Kommen wir aber erst aber einmal zu den Release Informationen. Ursprünglich erschien SPLATTER HOUSE 1989 für das Nintendo Famicom. Mit dem Untertitel WANPAKU GRAFFITI versehen gab es zudem noch im gleichen Jahr eine Portierung für das Nintendo Famicom Disk System. Erst im darauffolgenden Jahr, also 1990 erschien SPLATTER HOUSE als Hu Card für die NEC PC Engine. Teil 2 und 3 erschienen 1992 und 1993 für das SEGA Mega Drive. NAMCO hat also ihre SPLATTER HOUSE Serie gut verteilt und wir dürfen gespannt sein, denn alle Dinge kehren einmal wieder.

Die Hintergrundgeschichte von SPLATTER HOUSE ist für alle drei Teile ungefähr die Gleiche und kann schnell erzählt werden. Unser Alter Ego ist mit seiner Freundin auf dem Nachhauseweg nachdem sie sich zusammen einen Film im Kino angeschaut haben, als ein fürchterliches Gewitter losbricht. Schnell flüchten unsere Turteltauben in das nächste Haus um Schutz vor dem kühlen Nass zu suchen. Unglücklicher Weise gehört dieses Haus einem etwas verrücktern Professor, der aus Jux und Dollerei die schrecklichsten Ungeheuer züchten. Diese Viecher greifen auch prompt an. Das Mädel schafft es gerade noch die Fliege zu machen, aber unser Held wird geschnappt. Einen solchen Leckerbissen lässt sich der durchgeknallte Professor natürlich nicht entgehen und verwandelt uns in ein ziemlich mit Muskeln bepacktes Etwas. Diese neu hinzugewonnene Körperkraft wir ermöglicht unserem Alter Ego aber auch die Flucht. An dieser Stelle dürfen jetzt zum Joypad greifen.

SPLATTER HOUSE ist eine Mischung aus dem klassischen Jump'n Hit und dem Beat'em Up Genre. Wir steuern unser Sprite, das wir wie die einzelnen Stages von der Seite brachten, durch das Horror Haus. Per Knopfdruck können wir Springen und Zuschlagen. Als Gegner treten uns die schauerlichsten Gestalten entgegen. Bei manchen müsste man von entgegen Tropfen sprechen, derart schleimig sind diese Viecher. Mit den bloßen Fäuste kommen wir aber nicht weit. Da ist es recht Praktisch, dass sich so manches Utensil als Waffen gebrauchen lässt. Das Angebot an Waffen ist breit gefächert und reicht von der einfachen Holzlatte und dem Küchenbeil über die obligatorische abgeschnittene Schrotflinte bis zu Schraubenschlüssel und Speeren.

Am Ende einer jeden Stage in SPLATTER HOUSE wartet natürlich ein fieser Endgegner auf uns, den wir natürlich auch noch vermöbeln müssen. Dabei haben sich die Entwickler von Namco durchaus in Sachen Innovation bewiesen. Wir dürfen einmal nicht nur gegen durchschnittliche Riesenzombies und Axt schwingende Riesen antreten. Auch die einzelnen Stages sind immer wieder abwechslungsreich gestaltet. Im ersten Level dürfen wir uns mit jeder Menge glitschiger Würmer herum ärgern und im zweiten Abschnitt, nachdem wir ordentlich durch Wasser gewatet sind, kommt es zu einem heißen Kampf mit allerlei herumfliegenden Inventar. Langweilig wird SPLATTER HOUSE also nicht zu leicht, wenn man natürlich vom etwas eintönigen Game Play absieht. Es konzentriert sich bei SPLATTER HOUSE alles auf Hack und Slay. Dabei hätte man durchaus den Schwierigkeitsgrad etwas höher schalten können.

Wie bereits gesagt sind von der SPLATTER HOUSE Reihe doch eine gewisse Anzahl von Ports auf diversen Systemen erschienen, die wir uns nun einmal en Detail zur Gemüte führen. Das Original steht wie es sich für richtige Spiele gehört natürlich in der Spielhalle. Ich muss offen gestehen, dass ich diesen Automaten und seine Nachfolger nie gespielt habe, also kann ich keine Kommentare dazu abgeben. Die beiden Umsetzungen für das Nintendo Famicom und das Famicom Disk System gleichen sich fast wie ein Ei dem anderen. Für die Hardware des Famicom ist die Grafik recht ansehnlich und die Programmierer haben sich ordentlich Mühe gegeben ein gewisses Grusel Feeling zu erzeugen. Eher blechern dagegen ertönen die Sound Effekte und die Hintergrundmusik. Dafür ist die Steuerung, natürlich mit dem Joypad präzise und leicht zu handhaben. Die Version für die NEC PC Engine dürfte eine Eins zu Eins Portierung des Automaten sein. Die Grafik und der Sound haben eindeutig Spielhallenqualitäten. Genauso wie auf dem Famicom ist die Steuerung durchweg gelungen. Auf dem SEGA Mega Drive erschienen dann die beiden Nachfolger von SPLATTER HOUSE. Sie bietet spielerisch absolut nichts Neues, dafür aber natürlich neue Stages und neue Gegner, wobei sich hier die Kreativität der Entwickler von Namco in argen Grenzen gehalten hat. Technisch bewegen sich beide Titel auf dem gleichen Niveau, wie auf der PC Engine. Allzu viel Steigerung in Sachen Grafik und Sound konnte ich nicht feststellen, dafür wurde der Schwierigkeitsgrad etwas angehoben, so dass man das Spiel nicht so mir nichts dir nichts mal schnell durchspielen kann. Das große Manko der SPLATTER HOUSE Reihe ist das ziemlich ausgelaugte Spielprinzip, damit konnte man schon damals keinen Blumentopf mehr gewinnen. Es gibt besser Spiele in dieser Mischkategorie aus Beat'em Up und Jump'n Hit. Wer sich aber einmal einen netten Nachmittag mit einem etwas weniger komplexen Spiel machen will, ist mit SPLATTER HOUSE recht gut bedient, denn handwerklich gibt es nichts auszusetzen. Beware of the dark houses in the street!

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2810
System: Sega Genesis / Mega Drive