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Assault City - Light Phaser Version

Assault City

Genre:Shooter
Herstellungsjahr:1990
Hersteller:SEGA


ASSAULT CITY gehört zu dieser Unzahl von mittelmäßigen Spielen die jedem Zocker den Tag verderben können. Dieses 3D Shoot'em Up aus dem Hause SEGA erschien 1990 für das Master System in zwei Versionen. Einmal gab es ASSAULT CITY für das normale Joypad und einmal für die Light Gun. Abgesehen von der unterschiedlichen Steuerung sind beide Versionen identisch, so daß ich beide in einem Aufwasch abhandeln kann. Ein Sache noch, in Europa wurde ASSAULT CITY von Virgin vertrieben.

ASSAULT CITY ist das typische hirnlose 3D Ballerspiel. Man nimmt also sein Master System und schiebt das Modul in den Schacht und startet das Spiel. Als erstes muß man eine Art Qualifikation bestehen. Dabei muß man einige Schädel abknallen. Funktioniert recht einfach, zielen und abdrücken und schon zerplatzt der Schädel wie eine weiche Birne. Platsch! Toll oder? Wer jetzt noch nicht genug hat, für den das Ganze noch einmal en detail. Als erstes erscheinen verschiedene einzelne Tafel auf dem Bildschirm. Hinter jeder Tafel ist ein Kopf versteckt. Nun werden die Tafel in zufälliger Reihenfolge umgedreht und man muß schnell genug sein um den Schädel zu treffen. Dafür hat man nur einige Sekunden zur Verfügung. Je mehr Köpfe man zu Mus verarbeitet desto schwieriger wird es im ersten Level des eigentlichen Spiels.

Nachdem wir uns durch die Qualifikation von ASSAULT CITY gequält haben, geht es endlich los. Wie es bei 3D Shoot'em Ups üblich ist hat man kein eigenes Sprite auf dem Bildschirm (diese Aussage gilt natürlich nicht für alle Spiele diese Sub-Genres, siehe auch WANTED), sondern sieht nur ein kleines Fadenkreuz über den Monitor huschen. Der erste Level von ASSAULT CITY besteht aus einer futuristischen Müllhalde. Überall liegt jede Menge Schrott herum. Als Stimmungsbringer dient ein Sonnenuntergang. Aus den Schrottbergen tauchen immer mehr feindliche Riesenroboter auf, die man möglichst schnell zerballern muß. Das wars eigentlich auch schon mit ASSAULT CITY, denn es gibt keine Extrawaffen, nur Energiepillen tauchen ab und zu auf. Von Dauerfeuer oder Granaten können wir nur träumen. Am Ende jedes Levels kommt natürlich noch der obligatorische Endgegner.

Das Spielprinzip von ASSAULT CITY ist altbacken und öde. Die Sprites der gegnerischen Roboter bewegen sich als wären sie besoffen und das Scrolling erinnert mich an die Tage des alten TI 99A. Außerdem flackern die Roboter wie in einer Diskothek. Dafür schauen wenigstens die Hintergrundgrafiken recht gut aus. Sie sind farbenfroh und recht abwechslungsreich. Zum Teil sieht man auch die Einschußlöcher im Hintergrund. Die Steuerung ist aber die reinste Frechheit! Bei ASSAULT CITY kann man manchmal verzweifeln, so langsam gestaltet sich die Steuerung mit dem Standard Joypad. Aber auch mit der Light Gun wird es nicht deutlich besser. Dieses Manko wiegt schwer, denn Schnelligkeit beim Ballern ist eine kritische Vorraussetzung um in ASSAULT CITY weit zu kommen. Die zur Verfügung stehende Energie ist ruckzuck verbraucht. Trotz der Continue Funktion ist ASSAULT CITY aus den genannten Gründen fast unspielbar. Nächste Fehlleistung bei diesem Master System Modul ist der Sound, der verzerrt bei den Soundeffekten klingt und langweilig bei der Musik dahin düdelt. Vor ASSAULT CITY und ähnlichen schlechten Spielen kann ich nur warnen! Don't buy that shit!

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2553
System: Sega Master System