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Cool Spot

Cool Spot

Genre:Jump'n Run
Herstellungsjahr:1993
Hersteller:Virgin


Wie macht man aus einer Limonade einen Helden? Virgin verpaßte einfach dem roten des Seven Up Logos Extremitäten und eine Schicki-Micki Sonnenbrille, und schon ist er da, der COOL SPOT. Dieser wird selbstredend sofort in einem Jump'n Run auf Abenteuer geschickt.

Zu Beginn mißbraucht COOL SPOT eine Seven Up Flasche als Surfbrett und wird so zum ersten Level an den Strand gespült. Hier macht er sich sofort auf die Suche nach seinem Artgenossen, der in einem Käfig gefangen ist. Krebse, kleinere Krabben und aufsässige Fliegen wollen seine Rettungsmission verhindern. Seine Gegner räumt COOL SPOT mit einem Schuß Kohlensäure von der Bildfläche. Heiß, wie das Strandleben nun einmal ist, verschafft sich COOL SPOT über rote Chips, die zahlreich in den Leveln verteilt sind, die nötige Abkühlung. Erst wenn er sechzig Prozent der runden Kühlakkus eingesammelt hat, darf er sich zur Rettung seines Kameraden aufmachen.

Außerdem muß COOL SPOT immer den Countdown des Timers im Auge behalten. Läuft die Zeit vor Beendigung des Levels ab, verliert man ein kostbares Leben. Nach dem Strandausflug schaut sich COOL SPOT auf dem Steg des Yachthafens um. Stachelige Seeigel, spuckende Fische und Kamikaze Stechmücken haben es an der Waterkant auf ihn abgesehen. Im Spielzeugparadies warten dann sprungfreudige Frösche und bombende Plastikflieger.

Diverse Extras erleichtern dem schlaksigen COOL SPOT das Leben. Seven Up Gläser geben verlorene Energie zurück, größere Kohlensäurebläschen dienen als Sprungbrett, und Uhren Symbole sorgen für eine gemütliche Verlängerung des Zeitlimits. Findet COOL SPOT die gut versteckten Buchstaben, zusammen ergeben sie das Wort UNCOLA, winkt zur Belohnung ein Continue. Passiert er eine Fahne, verkünden Kavallerietrompeten, daß man hier nach einem unglücklichen Ableben an der gerade erreichten Stelle weitermachen darf. Sammelt COOL SPOT mindestens 75% der roten Kühlpunkte ein, wird er zur Bonusrunde zugelassen und kann in einer Seven Up Flasche über die bereits erwähnten Bläschen turnen und kräftig Punkte absahnen. Nach kompletter Lösung eines Levels kommt es zur Abrechnung. Fällt der Coolbonus besonders hoch aus, gibt es hilfreiche Extraleben.

Obwohl COOL SPOT nicht besonders abwechslungsreich ist, sorgen die tolle Grafik, der flotte Sound, die ordentliche Steuerung sowie die unterschiedlichen Level für eine Menge Spielspaß. Gerade die quietschbunte Grafik und die tollen Animationssequenzen schmeicheln. Ob COOL SPOT nun gelangweilt das Jojo schwingt, in freien Fall Ärmchen wie ein Turmspringer ausbreitet, oder wie ein Eichhörnchen Seile entlang klettert, der rote Tupfen mit der Blues Brothers Brille ist einfach eine Augenweide. Die witzige Begleitmusik ergänzt stimmungsvoll den Spielablauf. Der Schwierigkeitsgrad steigt erst ab dem vierten Level drastisch an, so daß auch Profis COOL SPOT nicht allzu schnell knacken. COOL SPOT ist ein super Jump'n Run, das zwar nicht in die Phalanx von Sonic, Bonk und Mario eindringen kann, aber es ist eindeutig wert, mindestens einmal durchgezockt zu werden.

So etwas aber auch, da schlägt doch die SEGA Master System Version von COOL SPOT die 16-Bit Fassung auf dem Super Famicom. Wer beide Versionen noch nicht nebeneinander gesehen hat, will es einfach nicht glauben. Der kleine COOL SPOT spielt um Längen besser als der Große. Grafisch muß man zwar Abstriche machen und bestimmte Ungereimtheiten wurden nicht ausgebessert, aber die Steuerung und das Flair haben die Entwickler von Virgin wunderbar übertragen. Trotz dieses Lobs muß sich COOL SPOT auf dem Master System zahlreichen anderen Vertretern des Jump'n Run Genres beugen. Angefangen von dem Urmaskottchen ALEX KIDD bis hin zu SONIC dem rasenden Igel. Dennoch kann man durchaus sein Geld in den COOL SPOT investieren.

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2424
System: Sega Master System