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The Terminator

The Terminator

Genre:Action-Adventure
Herstellungsjahr:1990
Hersteller:Bethesda Softworks


Nachdem Arnold Schwarzenegger im Jahr 1991 mit dem zweiten Teil der Terminator Reihe, Terminator 2 - Judgement Day, endgültig seinen Durchbruch feiern konnte und die Kinokassen richtig klingelten, brachte das relativ kleine und damals noch recht unbekannte Label Bethesda Softworks aus Maryland ein Spiel zum ersten Teil mit dem Namen THE TERMINATOR heraus. Da ich ein kein Arnold Schwarzenegger Fan bin, ich halte den Muskelprotz nicht unbedingt für einen intelligenten Schauspieler, habe ich mir etwas Zeit gelassen bis ich mir diese Programm zur Gemüte geführt habe.

Während der Installation und der anschließenden Konfigurierung, ja damals mußte man fast jedesmal seine CONFIG.SYS und AUTOTOEXEC.BAT umändern, um die Software zum Laufen zu bringen, blättertet ich durch das umfangreiche und gut aufgemachte Handbuch. Man kann sich nämlich dort recht gut einen geschichtlichen Abriß über die Entstehung der Terminatoren durchlesen. Außerdem liegt der Verpackung auch noch ein Stadtplan von Los Angeles und eine Referenzkarte der Steuerung des Spiels bei.

THE TERMINATOR bietet zwei verschiedene Szenarien zum austoben an. Zum einen kann man die Rolle eines Terminatoren übernehmen und hat dann natürlich die Aufgabe Sarah Connor zu terminieren. Oder man muß in der Rolle des Kyle Reese mit allen Mitteln besagte Sarah Connor vor dem Tod schützen. Das Spielgeschehen stellt sich in THE TERMINATOR in ähnlicher Weise dar, wie wir es bereits von Spectrum Holobytes VETTE her kennen. Es wird also 3D Vektorgrafik geboten. Dummer Weise war mein Rechner damals nicht schnell genug und die VGA Grafik ruckelt sehr langsam über den Bildschirm. Heute kann man an der Geschwindigkeit nichts mehr aussetzen. Mit Hilfe der Möglichkeiten der moderne Personal Computer kommt man endlich in den Genuß flüssiger Darstellung.

Aber auch im spielerischen Bereich hakt es bei THE TERMINATOR ganz schön. Abwechslung wird abgesehen von den paar Standbildern nicht geboten. Meistens bewegen sich diverse Figuren durch die Gegend und von Zeit zu Zeit kurvt ein Auto mit eckigen Reifen über den Asphalt von Los Angeles. Eine absolute Frechheit ist aber die Steuerung des ganze Einheitsbreis. Sage und schreibe siebenundneunzig (97) Tasten bzw. Tastenkombinationen wollen erst einmal gelernt werden. Da vergeht selbst eingefleischten Schwarzenegger Fans der Spaß. Wer ernsthaft THE TERMINATOR durchspielen will, darf sich auf eine langweilige Tortur einstellen. Eine positive Ausnahme bei all der Dürftigkeit machen die Sound Effekte. Diese kommen knackig aus den Lautsprechern. Auch die Adaption des originalen Film Soundtracks weiß zu gefallen. Die Möglichkeit, zwei Computer zu koppeln, so daß je ein Spieler den Terminator bzw. Kyle Reese übernehmen kann, rettet leider auch nichts mehr.

Schade, schade, da sind die Entwickler von Bethesda Softworks doch etwas am Ziel vorbei geschrammt. Zu konfus und kompliziert gestaltet sich die Steuerung, daß in keinster Weise Motivation aufkommen will. Das Konzept von THE TERMINATOR wäre eigentlich gar nicht schlecht gewesen, aber etwas mehr Spielbarkeit hätte dem Programm gut zu Gesicht gestanden. Zum Glück konnte Bethesda Softworks ja noch aus ihren Fehlern lernen und uns mit guter Kost versorgen. THE TERMINATOR ist nur etwas für wirklich masochistisch veranlagte Zocker oder Arnold Schwarzenegger Fanatiker, der Rest kann getrost darauf verzichten. Stay back, please!

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2462
System: IBM Kompatible