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Mega Man

Mega Man

Genre:Denkspiel
Herstellungsjahr:1991
Hersteller:Audiogenic / Mindscape


Es gibt glaube keinen anderen Videospielhelden der es mit MEGA MAN bzw. ROCK MAN in puncto Häufigkeit des Auftretens und Verbreitung auf unterschiedlichen Konsolen aufnehmen kann. Der kleine blaue Kerl von Capcom hat schon auf fast alle Konsolen sein Gastspiel gegeben und dürft nach Mario und Link der populärste Charakter in Japan, wenn nicht sogar auf der Welt sein. MEGA MAN und sein ewiger Erzfeind Dr. Wily sind ein großes Stück Videospiel Geschichte. Begonnen hat alles 1987, zumindest soweit ich das bis jetzt nachgeprüft habe, mit diesen unscheinbaren Famicom Modul.

Dr. Wily will mit seinen Heerscharen von Robotern die Welt unterjochen. Zuerst dienten die Maschinen den Menschen als Diener und Hilfskräfte. Dem finsteren Genie jedoch gelang es mit einem speziellen Code die Roboter unter seine Kontrolle zu bekommen. Zum Glück versagte die Reprogrammierung bei unserem Helden MEGA MAN, so daß dieser die Welt noch retten kann. Dazu muß MEGA MAN sich mit einigen sehr speziellen Maschinen auseinandersetzen, um zu guter letzt seinen Besuch bei Dr. Wily durchführen zu können. Jeder Endgegner, die auf so klangvolle Namen wie Ice Man, Cut Man oder Elec Man hören, hat seinen eigenen Level. Diese können frei angewählt werden, nur die Stage mit Dr. Wily ist erst nach dem Absolvieren der anderen Abschnitte möglich.

Jeder Endgegner und damit auch jede Stage bietet ein bestimmtes Thema und seine jeweils eigenen Besonderheiten. Auf dem Weg zum guten alten Ice Man darf MEGA MAN über eisige Flächen rutschen. Ein Umstand der, das Unterfangen nicht gerade leichter macht. Anderswo erscheinen und verschwinden Steine und ganze Plattformen in einen bestimmten Rhythmus. Präzision und gutes Timing sind hier gefragt. Aber auch insgesamt gelten für MEGA MAN erschwerte Bedingungen. Ohne die hervorragende Steuerung, wäre das Spiel undenkbar. Jeder Raum den man betritt, die Level sind in Räume unterteilt, es wird also nicht vertikal gescrollt, bietet jede Menge Herausforderungen. Feindliche Roboter, fliegende und schießende Mini Hubschrauber, bombenspuckenden Objekte, Fallgruben, Laserbarrieren und vieles mehr sollen die Lebensenergie von MEGA MAN aufzerren. Zum Glück gibt es nette Extras, die einem beim Überleben helfen. Es gibt Bonuspunkte, Waffen- und Lebensenergie sowie Extraleben zu ergattern. Hier kurz ein kleiner Trick. Wenn man einen Raum mit Lebensenergie oder einem Extraleben verlassen hat, sollte man nicht zögern noch einmal zurückzukehren, denn sämtliche Gegner und auch alle Extra sind wieder vorhanden, so daß man sich schön aufpowern kann.

MEGA MAN ist kein Alleskönner, sondern kann lediglich hüpfen und mit seiner Standardwaffe ballern. Dazu werden in der linken oberen Bildschirmecke zwei Balken angezeigt. Der eine repräsentiert die Lebensenergie, der andere die Waffenenergie. Sinkt einer der Balken auf null ist eines der Leben futsch oder man muß sich darauf beschränken den Gegnern nur noch auszuweichen. Geschossen wird mit dem B Button und mit A gesprungen. Mit seinem Standardschuß kann MEGA MAN einige Gegner nur für kurze Zeit betäuben. Zum Glück erhält man nach dem Überwinden der jeweiligen Endgegner deren Waffen, die man dann mit dem Start Button auswählen kann. Deswegen ist es sinnvoll mit Cut Man anzufangen, da diese Stage noch recht einfach ist und seine Waffe, der Bumerang, wirklich gut zu gebrauchen ist.

Das Famicom bzw. das NES haben die Entwickler von MEGA MAN bei Capcom wirklich gut ausgenutzt. Technisch präsentiert sich das Modul von der besten Seite. Die einzelnen Sprites sind witzig gezeichnet und gut animiert. MEGA MAN macht selber recht ulkige Verrenkungen wenn er durch die Gegend springt. Die einzelnen Level bieten, wie bereits angesprochen, jede Menge Abwechslung und so wird das Spiel nicht so schnell langweilig. Dafür sorgt auch der knackige Schwierigkeitsgrad. Dieser ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Wäre die Steuerung nicht dermaßen präzise könnte man sogar von unfairem Design sprechen. Aber zum Glück verhält es sich ja anders. Trotzdem werden Joypadartisten eine ganze Weile an MEGA MAN zu knabbern haben. Musikalisch wird ähnlich wie der grafischen Präsentation auf Abwechslung gesetzt. Jeder Level hat seine eigene Hintergrundmusik, die meist recht gut zum Geschehen paßt. Die Soundeffekte sind nicht ganz von der gleichen Güte, erfüllen aber ihren Zweck ohne negative aufzufallen. Das Gameplay weiß zu überzeugen und man kann Capcom zu diesen Spitzenmodul nur beglückwünschen. Nicht umsonst folgte dem Famicom Modul MEGA MAN diese Flut von unterschiedlichen Titeln. MEGA MAN darf in keiner NES Sammlung fehlen. Absolut empfehlenswert!

Der erste Teil der MEGA MAN Reihe auf dem Game Boy, die dem ersten NES Modul entspricht, ist leider nie außerhalb Japans und den USA offiziell erschienen. Wie jeder weiß heißt MEGA MAN in seinem Heimatland eigentlich ROCK MAN und so lautet der Titel des Game Boy Modul auch ROCK MAN. Trotzdem ist nicht falsch von MEGA MAN zu sprechen, denn das Spiel ist fast eins zu eins identisch mit dem Original. Neben den Änderungen, die durch die schlechtere Hardware bedingt sind, haben sich spielerisch nur einige Details geändert. Auf dem Bildschirm lässt sich nur noch ein Balken für die Lebensenergie am unteren Bildschirmrand finden. Es gibt also keine Begrenzung der Schüsse. Die Levelanzahl wurde auf fünf reduziert und es wird endlich durchgehend gescrollt. Farbarmut ist ja nichts besonders auf dem Game Boy und der Sound und die Musik gehen in Ordnung. Deshalb kann ich auch die gleiche Empfehlung wie für das NES Modul aussprechen. Ein absoluter Toptitel!

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 3052
System: Nintendo Game Boy