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Weird Dreams

Weird Dreams

Genre:Action-Adventure
Herstellungsjahr:1989
Hersteller:Rainbird


Eines der abgedrehtesten Spiele des Jahres 1990 präsentierte uns Rainbird mit dem Action Adventure WEIRD DREAMS. Bei diesem Abenteuer dürfen wir uns mit dem Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit auseinander setzen. Also macht Euch auf abgedrehte Ideen gefaßt.

Unser Blinddarm muß raus und so besuchen wir das LIFE & DEATH Krankenhaus, um uns einer Operation zu unterziehen. Nachdem wir nach Stunden endlich nüchtern sind, also nichts mehr im Magen haben, kommt auch schon der Anästhesist mit seinem Köfferchen voller Drogen und versetzt uns langsam ins Land der Träume. Dummer Weise hat der Fachmann es etwas zu gut mit uns gemeint. Unsere Narkose fiel etwas heftig aus und so liegen wir recht leblos auf dem Tisch im Operationssaal und träumen vor uns hin. Leider sind es aber keine angenehmen Träume, mit denen wir konfrontiert werden. Ich träume normaler Weise nicht von allen möglichen mutierten Pflanzen und Tieren!

Wir haben jetzt die Aufgabe in WEIRD DRAMS, uns aus unserem Alptraum zu befreien. Dazu steuern wir unser Alter Ego, in einen geschmackvollen karierten Pyjama gewandet, durch ungefähr achtzig unterschiedliche Bildschirme. Das Geschehen wird von der Seite angezeigt und wir können entweder nach rechts oder links laufen und springen. Wie es sich für ein Action-Adventure gehört darf man zahlreiche nützliche Gegenstände einsammeln. Um uns der bösen Traumwesen aus unserem Unterbewußtsein erwehren zu können, darf man mit einige Utensilien ordentlich zuhauen. In jedem Bildschirm muß man aber noch fast immer ein kleines Rätsel lösen. Erst dann darf man den nächsten Raum betreten. Zum Beispiel braucht man zum Beispiel einen kleinen Stock, um den genmanipulierten und äußerst gefräßigen Tulpen aus Holland vorbei schlüpfen zu können. Damit hackt man nämlich einfach die sturen Blumen weg. Sollte man eines der Alptraumwesen berühren, wacht man mit stark erhöhter Herzfrequenz kurz auf. Zum Glück kann uns der Onkel Dokter fünf Mal wieder chemisch in den Schlaf versetzen. Danach ist Schluß mit der Träumerei und wir dürfen uns über das Game Over ärgern.

Bei WEIRD DREAMS ist der Name Programm. Die Rätsel sind so abgedreht und unlogisch, daß man sich am liebsten die Haare ausreißen würde. Oder kommt irgend jemand auf Anhieb darauf, daß man ein Monster mit einem Fisch bekämpfen muß? Frust kommt also recht leicht bei WEIRD DREAMS auf, da hätte die Entwickler von Rainbird mehr Fingerspitzengefühl beweisen müssen. Die Grafik dagegen ist durchaus lobenswert. Die Sprites sind hervorragend animiert und die Hintergründe schön surealistisch. Aber schon die träge Steuerung zerstört den positiven Eindruck. Unser Alter Ego braucht ewig lang, um sich zu bewegen. So wird das Spiel zur Tortur. Schade den die Idee von WEIRD DREAMS hätte eine gute Umsetzung verdient, so bleibt ein Spiel mit guten Ansätzen. Nobody really needs it!

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2890
System: Atari ST / STE / TT