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Strike Force Harrier

Strike Force Harrier

Genre:Simulation
Herstellungsjahr:1988
Hersteller:Mirrorsoft


Normalerweise spielen immer nur amerikanischer Jets die Hauptrolle in den zahllosen militärischen Flugsimulationen, aber bei STRIKE FORCE HARRIER aus dem Hause Mirrorsoft darf der berühmte Senkrechtstarter der Navy des Vereinigten Königreichs die erste Geige spielen.

Es gilt die 3500 mit Radar ausgestatteten Raketenabwehrstellungen, mehr als zehntausend feindliche Panzer und fast endlos anmutende gegnerische Flugzeuggeschwader zu überwinden. Das Ziel besteht nämlich darin das gegnerische Hauptquartier, das sich über 250 Meilen entfernt vom Startpunkt liegt, zu zerstören. Zum Glück steuert man nicht nur seinen STRIKE FORCE HARRIER, sondern ist gleichzeitig auch der Kommandeur des Bodenpersonals der vier alliierten Basen. Das Geschehen läuft auf einem in 512 Quadrate aufgeteilten Operationsfeld ab. Man muß nun versuchen zuerst einmal die eigenen Basen vor den angreifenden Panzerkolonnen zu schützen und erst nach Bewältigung dieses Ziels kann man zum Gegenangriff auf die feindlichen Stellungen übergehen.

Eine dem Handbuch beiliegende Karte sollte man dazu verwenden, gesäuberte Sektoren zu markieren. Ansonsten kann es passieren, daß man seinen Orientierungsinn verliert und den Gegner immer wieder in denselben Abschnitte sucht. Während des Spiels bekommt man Information und Warnungen über Funk und Radio übermittelt. Das Ziel des Spiels ist am besten zu erreichen, in dem man Sektor für Sektor nach dem Search & Destroy System von feindlichen Einheiten befreit. Sobald die eigene Bewaffnung und der Sprit zur Neige geht sollte man in einem befriedeten Abschnitt landen und dem eigenen Bodenpersonal den Befehl zum Nachrücken geben und so den STRIKE FORCE HARRIER wieder auftanken und aufmunitionieren zu lassen. Das nachgerückte Bodenpersonal bereitet automatisch eine neue Landpiste vor. Um auf nicht vorbereiteten Terrain landen zu können, ist der STRIKE FORCE HARRIER mit bis zu 90 Grad vertikal schwenkbaren Turbinen ausgerüstet, mit deren Hilfe vertikale Landungen möglich werden. Mit dieser Methode sind auch normale Landungen wesentlich einfacher.

Nachdem man neue Vorräte an Bord aufgenommen hat, sollte man zunächst einmal einen Aufklärungsflug über den nächsten Sektor unternehmen. Diese Aktion wird natürlich von gegnerischen Flugzeuge behindert, die nicht nur zahlenmäßig überlegen sind, sondern auch noch schneller fliegen können als der eigene STRIKE FORCE HARRIER.

Mit STRIKE FORCE HARRIER hat uns Mirrorsoft eine eigentümliche Mischung aus Action, Strategie und Simulation präsentiert. Obwohl sich die Programmierer große Mühe gegeben haben ein möglichst realistisches Fluggefühl zu erzeugen, spürt man im Spiel wenig davon. Außer bei Lande- und Startmänovern fliegt sich der STRIKE FORCE HARRIER wie in einem Shoot'em Up. Die strategischen Einflüsse bereichern das Spiel ungemein und sorgen nach dem ersten Durchspielen für weitere Motivation. Es reizt einen halt doch noch die eine oder andere Vorgehensweise auszuprobieren. Technisch gesehen ist STRIKE FORCE HARRIER ein hervorragendes Programm. Die EGA Grafik ist flüssig und übersichtlich gestaltet. Das eher ungewöhnliche Anzeigefeld in der Mitte des Cockpits versorgt den Piloten mit allen wichtigen Informationen und ist auch noch speziell einstellbar. Der Sound ist im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten der damaligen Zeit durchaus ansehnlich, auch wenn das Krachen und Knacksen einen irgendwann gehörig auf den Kecks gehen kann. Abschließend kann ich sagen, daß mir selbst heute noch nach so langer Zeit STRIKE FORCE HARRIER eine Menge Spaß gemacht hat und ich ohne Gewissensbisse das Spiel empfehlen kann.

 


Added:  Friday, April 09, 2004
Reviewer:  AJM/FTL
Score:
hits: 2218
System: Commodore Amiga